
Wer Kindern das Eislaufen beibringen will, braucht vor allem eines: viel Geduld. Immer wieder fallen die Kleinen hin und müssen auf die Füsse gestellt werden. Wie schön wenn dann die ersten kleinen Übungen gelingen!
Der Traum vieler Kinder it es, so elegant wie Sarah Meier oder Stéphane Lambiel übers Eis zu gleiten - im glitzernden Voilekleidchen oder im eleganten Samtanzug.
Die Realität sieht oft anders aus: Der Schlittschuh drückt, die Skihosekneift und der Helm nervt. Bei den ersten schritten auf der glatten Unterlage rutschen die Füsse weg - und schon liegt man auf dem Eis.
Aufstehen, Balance halten und gleich nochmals probieren - hier hilft die Monitrice. Sie hält die Hand bei den ersten wackligen Schritten, lobt die erreichten Erfolge und trocknet auch einmal ein paar Tränen.
Ich habe viel Freude daran, mit den Kleinen zu arbeiten. Schön ist es doch zu sehen, wie schnell sie Fortschritte machen. Und erst ihre Begeisterung zu spüren, wenn das Störchli oder das Häschen endlich zum ersten Mal gelingen.
Darum freue ich mich jeden Mittwoch und Samstag auf die Kinder. Den Ausdruck auf ihren gesichter, wenn sie den grossen bei ihren Pirouetten und Sprüngen zusehen - und kaum warten können, bis sie an der Reihe sind.